Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Digital Content Services
1. Geltungsbereich und Vertragsgrundlage
1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Vadim Erofeev (Auftragnehmer) und seinen Kunden (Auftraggeber) über digitale Dienstleistungen (Video-Editing, Content Creation, Videografie, KI-Medien). 1.2 Angebotsgültigkeit: Angebote sind für 14 Tage gültig. Danach kann der Auftragnehmer die Annahme ablehnen oder Preise neu kalkulieren. 1.3 Ein Vertrag kommt durch schriftliche Annahme (E-Mail, WhatsApp, Messenger oder Button-Klick) zustande und ist damit verbindlich. 1.4 Briefing-Änderung: Ändert der Auftraggeber nach Vertragsschluss die Anforderungen, ist der Auftragnehmer berechtigt, das Honorar entsprechend anzupassen.
2. Kommunikation und Erreichbarkeit
2.1 Schriftform: Die rechtsverbindliche Kommunikation erfolgt ausschließlich schriftlich via E-Mail oder Messenger (WhatsApp etc.). Telefonate oder Audionachrichten sind rechtlich nicht bindend, sofern sie nicht schriftlich bestätigt werden. 2.2 Zuständigkeit: Der Auftraggeber benennt einen festen Ansprechpartner („Single Point of Contact“), der entscheidungsbefugt ist. 2.3 Feedback: Korrekturwünsche sind gesammelt in einer strukturierten Liste einzureichen. 2.4 Arbeitszeiten: Der Auftragnehmer ist nur an Werktagen während der üblichen Geschäftszeiten erreichbar.
3. Leistungsumfang: Produktion & Medientage
3.1 Videografie: Der Standard-Drehtag umfasst eine (1) Person und Standard-Equipment. 3.2 Stornierung (nur Videografie/Medientage): Wird ein fest gebuchter Termin weniger als 14 Tage vorher durch den Auftraggeber verschoben oder abgesagt, wird eine Pauschale von 20 % des Auftragswerts fällig (außer bei wetterbedingter Verschiebung). Bei anderen digitalen Services ist eine Stornierung nach Arbeitsbeginn ausgeschlossen. 3.3 Untervergabe: Der Auftragnehmer darf spezialisierte Dritte (Freelancer) zur Vertragserfüllung einsetzen.
4. Nachbearbeitung & Korrekturschleifen
4.1 Umfang: Die Anzahl der Korrekturschleifen richtet sich nach dem gewählten Paket/Angebot. 4.2 Frist: Änderungswünsche müssen innerhalb von 3 Werktagen nach Übergabe schriftlich mitgeteilt werden, andernfalls gilt das Projekt als abgenommen. 4.3 Erfolgsgarantie: Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für bestimmte Aufrufzahlen (Views) oder Likes.
5. Kreative Freiheit & KI-Schutz
5.1 Ohne exakte Vorgaben gilt die kreative Freiheit des Auftragnehmers. Änderungen bei rein subjektivem "Nicht-Gefallen" sind kostenpflichtig. 5.2 Der Auftragnehmer nutzt KI-gestützte Softwarelösungen. Der Auftraggeber akzeptiert die technologischen Limitationen. Die Kennzeichnungspflicht auf Plattformen obliegt dem Auftraggeber. 5.3 KI-Einspeiseverbot: Es ist untersagt, die Werke des Auftragnehmers in KI-Modelle einzuspeisen, um dessen Stil zu imitieren.
6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
6.1 Zahlungsziel: Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum zahlbar, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart wurde. 6.2 Zahlungsplan (Vorkasse): Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, erfolgt die Leistungserbringung gegen Vorkasse. Der Betrag ist vor Beginn der Arbeiten vollständig zu begleichen. 6.3 Aufrechnungsverbot: Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen Forderungen aufrechnen. 6.4 Kleinunternehmer: Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. 6.5 Preisanpassung: Bei Daueraufträgen (Retainer) ist eine Preisanpassung nach 6 Monaten möglich.
7. Urheberrecht, Musik & Referenzen
7.1 Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Bezahlung die einfachen Nutzungsrechte am finalen Werk. Eine Bearbeitung durch Dritte ist untersagt. 7.2 Musik: Spezielle Lizenzen (z. B. TV-Werbung) werden separat berechnet. Auf Anfrage kann Copyright-free Musik verwendet werden. 7.3 Rohmaterial: Es besteht kein Anspruch auf Herausgabe von Rohdaten oder Projektdateien. 7.4 Referenznutzung: Der Auftragnehmer darf Inhalte für Eigenwerbung (Website, Social Media, Ads) nutzen und den Auftraggeber als Referenz nennen, sofern nicht schriftlich widersprochen wurde.
8. Haftung und Prüfung
8.1 Rechteprüfung: Der Auftraggeber garantiert, dass alle bereitgestellten Materialien (Logos, Musik) und Personen rechtlich freigegeben sind und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei. 8.2 Rechtliche Prüfung: Der Auftragnehmer leistet keine Rechtsberatung. Die Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit der Inhalte obliegt dem Auftraggeber. 8.3 Prüfpflicht: Der Auftraggeber prüft Inhalte vor Veröffentlichung. Für Fehler nach Freigabe besteht keine Haftung. 8.4 Daten: Für Datenverlust oder Archivierung über 3 Monate hinaus besteht keine Haftung.
9. Vertraulichkeit (NDA)
9.1 Beide Parteien verpflichten sich, interne Geschäftsgeheimnisse vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
10. Schlussbestimmungen
10.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers. 10.2 Salvatorische Klausel: Sollten Teile dieser AGB unwirksam sein, bleibt der Rest des Vertrages davon unberührt.
