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Rückerstattungsrichtlinie

Rückerstattungs- und Stornierungsbedingungen

1. Ausschluss des Widerrufsrechts (B2B)

Sofern der Auftraggeber als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handelt (gewerbliche oder selbstständige Tätigkeit), besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Ein vertragliches Widerrufsrecht wird nicht eingeräumt.

2. Erlöschen des Widerrufsrechts (Verbraucher)

Bei Verträgen über individuelle digitale Dienstleistungen (z. B. Videoschnitt) erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, sobald der Auftragnehmer mit der Ausführung begonnen hat. Mit der Beauftragung stimmt der Auftraggeber dem vorzeitigen Beginn ausdrücklich zu (§ 356 Abs. 5 BGB).

3. Rückerstattungen und Mängelhaftung

  • 3.1 Digitale Dienstleistungen: Da alle Inhalte individuell nach Kundenspezifikation erstellt werden, ist eine Rückerstattung nach Arbeitsbeginn ausgeschlossen.

  • 3.2 Nachbesserung: Bei technischen Mängeln besteht zunächst ausschließlich ein Recht auf Nachbesserung innerhalb der vereinbarten Korrekturschleifen. Subjektives „Nicht-Gefallen“ ohne handwerkliche Fehler berechtigt nicht zur Rückerstattung.

  • 3.3 Stornierung von Videografie/Medientagen: Eine kostenfreie Stornierung von Drehtagen ist bis zu 14 Tage vor dem Termin möglich. Bei einer Stornierung innerhalb von 14 Tagen vor dem Shooting fällt eine Gebühr von 20 % des Projektwertes an, um die bereits investierten Planungs- und Vorbereitungskosten zu decken.

  • 3.4 Abbruch nach Durchführung: Sollte ein Auftrag nach einem bereits erfolgten Drehtag abgebrochen werden, bleibt der Anspruch auf die volle Vergütung für den Drehtag und die Vorbereitung bestehen.

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